Transparent Staffel 3 Review | Mauras große Weiterentwicklung

Die 3. Staffel von Transparent hält so einige Überraschungen bereit, vor allem die, dass die Kinder der Familie Pfefferman ausnahmsweise nicht auf die Nerven gehen. Einmal mehr wird deutlich, dass die ganze Serie von Maura getragen wird.

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Nach der enttäuschenden Staffel 2 von Transparent – nein, das lag nicht an Maura Pfefferman. Maura ist eine großartige Figur. Hervorragend verkörpert durch Jeffrey Tambor, der für die Rolle mehrmals ausgezeichnet wurde: 2 Emmys, 1 Golden Globe. Unfassbar. Auch in Staffel 3 ist Maura ein unverzichtbarer Teil der Geschichte, der, wie eine Folge in Staffel 3 offenbart, die gesamte Story trägt. Sobald Maura nicht in einer Folge auftaucht, sackt die gesamte Handlung und Spannung ab, die Serie wird fast zu einer Farce. Ja, die Kinder sind in Staffel 3 wesentlich reifer. Sie nerven weniger 😄. Jetzt wirklich! Dennoch können sie in der aktuellen Staffel die Handlung allein nicht füllen.
Nochmal zu Maura. Ihr zuzuschauen bei ihrer Entwicklung, macht einfach Spaß. Ihre Höhen und Tiefen mitzuerleben, ist großartig. Daneben sehen die Erlebnisse der Kinder langweilig aus.
Zwar trennt sich Ali in dieser Staffel von Leslie. Eine Dame, die sich vermutlich als Feministin beschreiben würde, jedoch lässt mich das Gefühl nicht los, dass sie Ali verdinglicht. Ebenso entwickelt sich Sarah weiter, lässt ihre alte Beziehung hinter sich. Nur bei Josh mag das alles nicht so recht klappen: Über Raquel hinwegzukommen, ist gar nicht so leicht, stellt er fest. Er versucht, mehr Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, der jedoch am Ende der Staffel klarstellt, dass sein Ziehvater immer derjenige war, der in seinem Leben bei ihm war. Und das soll so bleiben.

In dieser Staffel machen alle Fortschritte, und wieder einmal schaut man (und ich) Maura dabei zu, wie sie mit sich selbst umgeht, mit ihren Mitmenschen und wie Mitmenschen mit ihr umgehen. Auf dass die 4. Staffel weiterhin Maura in den Mittelpunkt stellt und die Kinder, übrigens allesamt über 30, noch etwas erwachsener werden.

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